Auflage: 2. Umfang (Seiten): 240 Format: 13 x 21 cm Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen Programmsparte: Sachbuch Art.Nr.: 1286 ISBN-13: 978-3-7666-1286-1
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Rezensionen
Verblöden unsere Kinder?
"... Jürgen Holtkamp schreibt sympathisch und empathisch. Jeder Zeile merkt man sein inneres Engagement und sein Anliegen an. Ein persönlicher Schreibstil unterstützt diese Eindrücke noch.
Übrigens sei das Buch nicht nur Eltern empfohlen. Es kann allen als ermutigendes Entrée dienen, die beratend oder therapeutisch mit Eltern, Kindern, Familien arbeiten, in denen das Thema Multimedialität eine bedeutende Rolle spielt." (Dr. Regina Mahlmann)
Das Buch will erschließen, wie Eltern und Lehrer den Umgang der Kinder und Jugendlichen mit Handy, Fernsehen, Computer, Spielkonsole und Internet pädagogisch steuern können. Der Autor zeigt auf, welche virtuellen Kontakte möglich sind und welche Chancen die weltweite Vernetzung im Internet bietet. Zugleich klärt der Autor über die Gefahren auf, denen sich die Kinder aussetzen, wenn sie ihre persönlichen Daten in Foren und Netzwerke eingeben und nicht wissen, dass diese dann ungeschützt im Netz herumschwirren können.
... Holtkamp verteufelt die neuen Medien nicht, er benennt Chancen und Risiken. Mediennutzung regelt sich nicht allein durch Gebot und Verbot. Medienerziehung ist nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern wichtig. Sie sollten sich über Chancen und Risiken der neuen Medienwelt informieren. Auf die Bildungseinrichtungen kommt die Aufgabe zu, entsprechende Angebote zu unterbreiten.
Längst haben Medien die Kinderzimmer erobert. SchülerVZ, Chatrooms, E-Mails und Handys sind für Kinder und Jugendliche selbstverständliche Begleiter im Alltag. Viele Eltern aber fühlen sich angesichts der Medienflut überfordert und können mit den neuen technischen Entwicklungen kaum mithalten. Damit stellt sich die Frage, welche Rolle die Medien in der Erziehung spielen. Welche Auswirkungen haben sie oder sollen sie haben? Wenn Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, in der Multimedia, Fernsehen, Computer und Internet selbstverständlich sind, dann kann die Antwort nicht darin bestehen, sie davon fernzuhalten. Die eigentliche pädagogische Herausforderung lautet: Erziehung der Kinder zur Medienkompetenz.